Musiker

Nicht die bekannten Standardwerke gemischter und groß besetzter Kammermusik, sondern unentdeckte Kompositionen sollten im Vordergrund stehen, als Klarinettistin Friederike Roth und Geiger David Gorol 2009 das Berolina Ensemble ins Leben rufen. 

Ein gehöriges Maß an Akribie bei der Recherche. Der nötige Spürsinn für unbekannte Kleinode. Über 100 Werke der Spätromantik und des 20. Jahrhunderts haben sie bereits gesammelt und so ihr Repertoire, bestehend aus Meisterwerken von Schubert, Mozart oder Beethoven, um unbekannte, aber umso erfrischendere Stücke erweitert.

Zahlreiche Veröffentlichungen des Ensembles porträtieren jeweils einen Komponisten, dem nachträglicher Ruhm bis dahin verwehrt blieb.

Die wiederentdeckten Meisterwerke, „abseits der asphaltierten Repertoire-Promenaden …“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), sind bei allen großen Radiosendern zu hören und das „Ensemble des Jahres“ 2014 wurde bereits mit einem Opus d’Or und zwei ECHO Klassik für seine Aufnahmen ausgezeichnet.

In der Berliner Philharmonie, als Ensemble in Residence im Mosel Musikfestival aber auch bei Konzerten in ganz Deutschland ist seit mittlerweile zehn Jahren zu erleben, wie die Berliner Musiker „… packend, mit vergnüglich leichter Volkstümlichkeit bezaubern und verdüstert dramatisieren …“ (Süddeutsche Zeitung).

Über das Musizieren hinaus engagierte sich das Berolina Ensemble für die Einrichtung des Bausznern-Archivs in der Akademie der Künste und gründete den Notenverlag, “Edition Springquell”, durch welchen bisher ungedruckte Kompositionen allen Musikern zugänglich gemacht werden.

Friederike Roth (Klarinette)
Florian Bensch (Fagott)
Jule Hinrichsen (Cello)
Rolf Janßen (Kontrabass)
Dorian Wetzel (Bratsche)
David Gorol (Geige)
Franziska Dallmann (Flöte)
Viller Valbonesi (Klavier)
Charlotte Pedrides (Horn)